Heeresfeldbahn-Lazarettwagen

Die Personenwagen 23, 24 und 26 wurden 1919 nach den Baurichtlinien der Heeresfeldbahnen des Ersten Weltkrieges von der Hannoverschen Waggonfabrik AG, Hannover-Linden (HAWA) gebaut.

Die Wagenkästen wurden von der SKBG bei der Justizvollzugsanstalt Glasmoor entdeckt, wo sie als Aufenthaltsräume dienten.

Ende 1973 kam der erste der drei Wagenkästen nach Holm-Seppensen, die anderen folgten später. Passende Drehgestelle konnten von der 1978 stillgelegten Waldeisenbahn Muskau (DR) besorgt werden.

Früher wurden Wagen dieser Bauart für den Mannschaftstransport (22 Personen) oder als Lazarettwagen (8 Tragen) eingesetzt. Damit die Verwundeten besser hineingebracht werden konnten, waren die Frontseiten vollständig aufklappbar. Bei Wagen 23 und 24 ist dies auch heute noch möglich.

Seit August 1978 ist Personenwagen 23 beim DFKM im Einsatz, Wagen 24 wurde im April 1980 fertiggestellt. Im Oktober 1989 wurde mit der Aufarbeitung von Personenwagen 26, dem bisherigen Ersatzteilspender, begonnen. Nach Generalüberholung und Aufarbeitung wird der Wagen seit Ostern 1990 wieder im Museumsbetrieb eingesetzt.

2014 erfolgte die Aufarbeitung des Wagenkasten des Personenwagen 23. Der gesamte Holzaufbau wurde dabei ersetzt.

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