Winterpause bis Ostern 2019 beim Deutschen Feld- und Kleinbahnmuseum

 

lokasw

 

 

 

 

 

Vor 40 Jahren:

Nach Weihnachten 1978 fängt es nach einem Temperatursturz 2 Tage lang durchgehend an zu schneien. Unter schweren Stürmen und mit Temperaturen von -20° türmt sich der Schnee teilweise meterhoch auf.

Für Norddeutschland führte das zu einem Schneechaos. Kleinere Dörfer werden von der Außenwelt abgeschnitten, den Straßen und Autobahnen sind nicht mehr befahrbar, Fahrverbote werden erlassen, nur die Bundeswehr ist noch im Einsatz.

Die Kinder waren natürlich begeistert, weil die Schule ausfiel, und sie in die Schneeberge Höhlen graben durften. Dafür konnten sie aber auch die Eisenbahn nicht mehr erreichen.

Beim DFKM hat man mit den Winterfolgen bis zum März 1979 zu kämpfen gehabt, wie die Bilder zeigen. Der Wirtschaftsweg und die Schmalspurbahnstrecke waren bis zum heutigen Lütjenkamp einige Meter hoch mit Schnee verweht. Erst im Spätwinter/Frühjahr konnte die Eisenbahnstrecke in ihrer derzeitigen Länge wieder freigelegt werden.

Dazu wurde ein Schneepflug am Fakultativwagen befestigt, und von hinten mit 2 Dieselloks geschoben. Leider schleudern bei höherem Schnee die Räder der Loks, so daß es sich nicht erübrigen lies, hier und da mit der Hand nachzuhelfen.

 

Werbeanzeigen